Rosenkranzbeter

Was versteht man unter Rosenkranz?

Der Rosenkranz ist ein betrachtendes Gebet.

Es gibt verschiedene Arten:

  • Freudenreich (von der Menschwerdung Gottes)
  • Schmerzhaft (Jesu Leiden und Sterben)
  • Glorreich      (Jesu Auferstehung und Himmelfahrt)
  • Lichtreich     (Jesu Wunder und sein Wirken) 

Im Rosenkranz ist der gesamte christliche Glauben zusammengefasst und im Gebet wird dankbar darüber nachgedacht.

Wer ist eingeladen?

Jedermann ist eingeladen, ob Mann oder Frau. 

Täglich oder auch 1 bis 2 mal pro Woche.

Der Rosenkranz kann in allen Anliegen gebetet werden.

In großer Not und Bedrängnis ist der Rosenkranz und  das Gebet wie ein Halteseil.

Seit wann gibt es das Gebet und den Rosenkranz?

Schon Jesus lehrte seine Jünger das Beten. 

Das Gebet ist ein fester Bestand der Religion und der Gläubigen.

Die weltweite Verbreitung des Rosenkranzes geschah durch die Orden, besonders des hl. Dominikus und des hl. Franziskus im 11. und im 12. Jahrhundert.

Beide Orden waren Predigerorden oder auch Bettelorden genannt, weil sie keinen Besitz hatten.

Diejenigen Brüder und Mönche, die noch nicht lesen oder schreiben konnten, hatten als Stundengebet die Rosenkranz Gesätzlein zu beten und zu betrachten, je nach Liturgie (freudenreich oder schmerzhaft usw.). 

Papst Pius der V 1216-1227 gilt als der Rosenkranz Papst, weil er in der Weltkirche das Rosenkranzgebet angeordnet hat.

Auch in Hirrlingen sind Urkunden vorhanden, z. B. 1658 bis 1801 gab es eine eingetragene Rosenkranz Bruderschaft. Danach verzichtete man auf die Eintragungen.

Pfarrer Max Grimm hat 1955 den täglichen Rosenkranz aktiviert und wieder eingeführt und der besteht bis heute.

Auch wenn jemand aus der Gemeinde stirbt, beten sehr viele Leute den Rosenkranz für den Verstorbenen. Ein schöner Brauch seit Menschengedenken.

Den schönsten Zusammenhang über alle Jahrhunderte hinweg bilden die Rosenkranzbeter die, 

  • die in der Kirche 
  • die alten Menschen 

und 

  • die im Krankenbett 

täglich den Rosenkranz beten.

Dieses schöne Erbe aus vielen Jahrhunderten gilt es zu bewahren.